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«Fluntern einst & jetzt»

Anordnung der Vergleichsbilder nach den historischen Quartierbereichen

einst-jetzt_karte.jpg
• P – Platte, Spital und Hochschulquartier
• V – Vorderberg/Schule bis Toblerplatz
• H – Hinterberg bis Spyriplatz
• A – Allmend und Zoo

Die meisten historischen Photographien stammen vom Baugeschichtlichen Archiv der Stadt Zürich (BAZ), das nun auf der ETH-Bildplattform «e-pics» zugänglich ist. Die modernen Aufnahmen (mit Ausnahme Luftaufnahmen) sind von Galerie-Autor Lorenzo Käser.


Stadtplan-Links: Platte  ^   |  Vorderberg  ^   |   Hinterberg  ^   |  Allmend  ^ 

10 neue Vergleichsbildpaare aus Fluntern


Das Unigebäude Plattenstrasse 14 mit Fussgängerpassage zur gekappten Schönleinstrasse, anstelle des Wohn- und Gewerbehauses neben der Einmündung der Schönleinstrasse (Strassenschild). Im Hintergrund erhebt sich seit 1959 das «Schwesternhochhaus» Plattenstrasse 10, auf dem ehemaligen Friedhof Fluntern.


«Weinwirtschaft - Zum Alten Klösterli» 1895 neben/auf dem Gelände des mittelalterlichen Klosters St. Martin auf der Geländeschwelle zum Glatttal. Heute das Restaurant «Altes Klösterli» neben dem Gebäude des Kaeng Krachan Elefantenparks im Zoo. Siehe auch der ‹Augenöffner› #11 über die diversen ‹Klösterli›.


«Wirtschaft zum neuen Klösterli»: heute lassen es sich die Fledermäuse gut gehen hier. Der Zoo betreibt das Informations- und Ausbildungszentrums «Fledermaus-Welt» mit der Stiftung Fledermausschutz und dem Zürcher Tierschutz. Siehe auch der ‹Augenöffner› #11 über die diversen ‹Klösterli›.


Wohnhaus und Scheune, vor 1812 erbaut, an der Hochstrasse 44 Ecke Schmelzbergstrasse im Jahre 1930; im Hintergrund das Wohnhaus Voltastrasse 57. Heute ein Mehrfamilienhaus.


Wohnhaus Hochstrasse 15 von vor 1812 mit elegantem Automobil 1930 – wo seit den 1930ern der «Fehrenhof» von Eduard Gull mit drei Mehrfamilienhäusern um eine gemeinsame Grünfläche herum stehen, an der Ecke Hinterbergstrasse.


Heute der Quartiertreff «LOKAL» – bis Ende der 1940er eine Villa mit Garten an der Hochstrasse 47 Ecke Voltastrasse.


Gleich gegenüber vom ‹Fehrenhof› die «Rinderknecht-Häuser» Hochstrasse 56–58, wo Goethe dereinst nächtigte. Nach links das Tobel des früheren Dorfbachs beim Häldeliweg; am rechten Bildrand Haus Hochstrasse 65.


Hochstrasse am Vorderberg: Reger Autoverkehr vor dem Spritzenhaus von 1868, das später als Polizeiposten diente, danach eine Glaserwerkstatt war; Werbung für ‹Chocolat Kohler›, das Cupspiel FC Zürich – Yverdon im Letzigrund am 22. Februar 1959 (3:1) und weitere Lebensnotwendigkeiten; im Hintergrund die Bauten des Busdepot, ursprünglich die Kraftstation der ‹Zentralen Zürichbergbahn›; am rechten Rand das Gesellenhaus am Vorderberg mit den umgebenden Ökonomiegebäuden. Heute der Turnplatz der Schule über dem Schlund der Tiefgarage, das Betongebirge der Vorderbergarkaden, das Vorderbergrestaurant als umtoste Verkehrsinsel.


Das dritte Fluntermer Schulhaus von 1874 an der Hochstrasse 96, hoch ĂĽber der Kantstrasse im Vordergrund. Heute blickt man hier von der Gloriastrasse aus auf den Schulhaus-Neubau von 1942.


Heute Glas-Sammelstelle und Buswartestelle: Am Vorderberg zwischen Kraftstrasse und Keltenstrasse zweigt die steil ansteigende Zürichbergstrasse ab. Seit 1707 stand hier ein Rebbauernhaus mit dem typischen Kellerportal auf Strassenhöhe; bis Ende 1940er Jahre war die Gartenbau-Firma G. Werner in der Zürichbergstrasse 83 ansässig.


Platte, Spital und Hochschulquartier

Blick vom Uniturm auf die Längsfront des alten Kantonsspitals mit der Zugangsallee von der Rämistrasse her (heute verdeckt im Vordergrund durch die alte Augenklinik, jetzt Archäologisches Institut; sowie der Spitalpark). Mittig dahinter die «Absonderungsstation», direkt dahinter die alte Physik des Polytechnikums, wo Einstein wirkte (heute Elektrotechnik ETZ ETH). Weiter oben, ganz leicht links der Bildmitte, die helle spitzwinklige Giebelfront des Bethanienspitals. Am linken Bildrand zieht die Schmelzbergstrasse an der Semper-Sternwarte bergwärts (heute verdeckt durch den Westtrakt des Unispitals); am rechten Strassenrand folgt die Villa Nr. 24 (heute Personalabteilung); links davon die freie Wiese, wo heute der Nordtrakt des Unispitals steht. Darüber umschliessen die nächsten zwei Häuserreihe die freie Wiese über dem Reservoir zwischen Bolley- und Huttenstrasse. In der rechten Bildhälfte auf Höhe ETH-Physik der Uni-Institutsbau der Pharmakologie und Hygiene, Gloriastrasse 32. Darunter der frühere Spitalfriedhof (heute Dermatologie), am rechten Bildrand die frühere Pathologie des Spitals.


Gloriastrasse (von rechts nach links) mit Kurve beim Häldeliweg; dahinter Rebberge; Spitalfriedhof, heute weisser Bau der Dermatologie; Einsteins ETH-Physikgebäude mit Türmchen, heute ETH-Gebäude ETZ (Informations- und Elektrotechnik); Pathologie Kantonsspital, heute Betten- und Operationstrakte; Semper-Sternwarte der ETH; halbrunder Hörsaaltrakt der Alten Anatomie, heute Schulungsgebäude des Universitätsspitals


Das neue Kantonsspital 1952 mit dem erhaltenen hundertjährigen Anatomie-Gebäude rechts im Spitalpark. Darüber von links: ETH-Land-/Forstwirtschaft, Semper-Sternwarte ETH, Einsteins ETH-Physik (heute ETZ ETH); Rotkreuzspital am rechten Rand (heute Careum-Areal); im Vordergrund von links das ETH-Hauptgebäude, das Uni-Kollegiengebäude, die Wässerwies-Turnhallen.


Autounfall am 26. April 1926 direkt am Kantonsspital Zürich an der Rämistrasse, gegenüber dem Hauptgebäude der ETH. Die Tramgeleise münden noch rechts von der unteren Plattenstrasse her (heute Spitalparkplatz) in die Rämistrasse Richtung Rigiplatz.


Autounfall am 26. April 1926 aus der Nähe: die Begegnung Auto – Gartenhag geht 0:1 aus, das links an der Litfaßsäule noch annoncierte Länderspiel Italien – Schweiz 1:1, wie Recherchen gezeigt haben; es war das erste Länderspiel (18.4.1926) im neu erbauten Stadion Letzigrund, das am 22.11.1925 eröffnet worden war.


Das Anatomie-Gebäude des ersten Kantonsspitals von 1842, mit dem Anbau von 1901. Im Vordergrund 1920 die schräg nach links verlaufende untere Plattenstrasse (heute Spitalparkplatz), 2019 die 1938 neu angelegte Gloriastrasse.


Kurve der Tramstrecke der ‹Zentralen Zürichbergbahn› von der Rämistrasse in die Zürichbergstrasse hoch, wo gleich die unterste Fluntermer Tramhaltestelle «Sonnenbühl» lag (auf Höhe der prominenten hellen Villa ‹Zum Oberen Sonnenbühl, Zürichbergstrasse 4, rechts im Bild). Anschliessend folgt Sempers einziger Bau in Fluntern, die Fiertz-Villa von 1864, die ehemalige Rechtsmedizin der Universität, das heutige Romanische Seminar.



«Dreiländereck» der Quartiere Fluntern, Hottingen und Altstadt: Kreuzung der Rämistrasse mit der Zürichbergstrasse; im Hintergrund die frühere Kantonsschule an der Kantonsschulstrasse. Bis 1938 bog hier das Tram in die Zürichbergstrasse ab und fuhr bis zur Plattenstrasse. Übrigens ist hier der tiefste Punkt Flunterns (436 M.ü.M; der höchste ist die Escherhöhe im Zürichbergwald beim Heubeeriweg, mit 675 M.ü.M)


Der Häldeliweg 1940 und 2019, an der Gloriastrasse mit Abgang Moussonstrasse nach rechts: links der alte «Hältli»-Hof, heute der Neubau der Mikrobiologie; nach rechts die hohen ockerfarbenen Jahrhundertwende-Bauten Nr. 15 an der Gloriastrasse; dann die kleine Nr. 10 von 1863, heute Kinderkrippe; darüber das Wohnhaus Gloriastrasse 54 von 1885.


Kantonsspital/Universitätsspital an der Rämistrasse, Spital- und ETH-Bauten, Fluntern, Züriberg


Der ehemalige Friedhof Fluntern 1907, am rechten Rand stehen bereits die Neue Kantonssschule und die Chemie der Uni Zürich, Rämistrasse 74–76. Wenige Jahre später wurde die Freiestrasse bis zur Gloriastrasse durchgezogen, und seit 1957 steht hier das ‹Schwesternhochhaus› des Unispitals.


Sportwiese Gloriastrasse-Freiestrasse, im Hintergrund ehemalige Neue Kantonsschule, jetzt Uni-Gebäude Rämistrasse 74-76 mit Calatrava-Bibliothekskuppel. 1942 wurde die Sportwiese der Kantonsschule für die Anbauschlacht genutzt


Die Plattenstrasse 12 – ehemals «Restaurant zum Kühlen Grund», nebenan die Post, und heute das «Schwesternhochhaus». Bis 1938 bog hier die «Zentrale Zürichbergbahn» von der Plattenstrasse–Zürichbergstrasse her kommend in die Gloriastrasse ein.


Das Unigebäude Plattenstrasse 14 mit Fussgängerpassage zur gekappten Schönleinstrasse, anstelle des Wohn- und Gewerbehauses neben der Einmündung der Schönleinstrasse (Strassenschild). Im Hintergrund erhebt sich seit 1959 das «Schwesternhochhaus» Plattenstrasse 10, auf dem ehemaligen Friedhof Fluntern.


Der Bettentrakt West des ‹Kantonsspitals Zürich› an der Schmelzbergstrasse in den 1957er Jahren, und heute mit der aufgestockten Chirurgischen Poliklinik und dem Nuklearstrakt Richtung Rämistrasse. Rechts die ETH-Kuppel von Gull.


Der alte Hörsaal West an der Schmelzbergstrasse Ecke Rämistrasse; die Reliefskulptur von Franz Fischer (‹Der Mensch im Kampfe gegen die ihm drohenden Gefahren› mit dem Lebensbaum-Motiv) wird gerade bezüglich der genauen Platzierung getestet. In den 1970ern wird der Hörsaal West neu gebaut. Auch die benachbarten Spitalbauten an der Schmelzbergstrasse und der tiefgelegte Innenhof sind seither entstanden.


Der Hörsaal-Trakt des Unispitals an der Gloriastrasse: der kleine Hörsaal Ost von 1957 ist heute integriert in den Halbrund-Anbau von 1990 für die Intensivstationen. Im Erdgeschoss das Studenten-Foyer «Dick and Davy» mit den Kunst-Installationen zu Joyce und Ulysses von Hannes Vogel; mehr dazu im Kapitel «multipleJoyce»


Blick von der Sternwartstrasse auf die Semper-Sternwarte des Polytechnikums bzw. der ETH an der Schmelzbergstrasse 25


Blick von der Terrasse der Semper-Sternwarte Richtung ETH-Physik mit Türmchen bzw. Elektrotechnikgebäude (Gloriastrasse 35), mit dem Turm der Grossen Kirchen Fluntern. Im Vordergrund die nach links aufsteigende Schmelzbergstrasse (Quartiergrenze zu Oberstrass) mit dem Restaurant «Freienberg»; seit 1946 die Personalrestaurants des Unispitals. Am rechten Bildrand die abzweigende Sternwartstrasse. Im Hintergrund links inmitten von Rebbergen die heutige Voltastrasse 60 mit Ecktürmchen.


Zürichberg und Hochschulgebiet mit Polytechnikum von Semper (heute ETH, mit Gulls Kuppel-Ergänzungsbau). Vorne rechts das doppelgiebelige Stockargut von 1630 (Künstlergasse 15). Aufnahmen vom Glockenturm des Grossmünsters 1880 und vom Karlsturm 2019


Die Wässerwies Richtung Stadt, zwischen Rämistrasse (oben) und Zürichbergstrasse (links). In der Ballonaufnahme von Eduard Spelterini von 1903 führt von rechts oben noch die frühere Plattenstrasse (heute Spitalparkplatz) zur Gloriastrasse mit dem Fluntermer Friedhof (heute ‹Schwesternhochhaus›) und dem Anatomie-Gebäude des Spitals. Am unteren Bildrand das baumreiche Grundstück des «Platanenhofs» (Zürichbergstrasse 35 Ecke Pestalozzistrasse). An der parallelen Plattenstrasse Ecke Zederstrasse ist bereits die grosse Atlas-Zeder zu erkennen, gepflanzt 1834. Die diagonal verlaufende Schönleinstrasse war 1903 noch beidseitig bebaut; heute ist hier der Sportplatz auf der Nordseite.


Rotkreuzspital 1900: Das zweite Spitalgebäude Gloriastrasse 16 von 1887, vom gegenüberliegenden Haus Pestalozzistrasse 10 aufgenommen; am linken Bildrand die ETH-Physik von 1890. Rotkreuzareal 2019: Die Neubebauung der Nachfolgestiftung Careum von GWJ Architekten mit Ausbildungsgebäuden für Gesundheitsberufe und mit Wohnungen.


Gewerbegebäude der «Kaffee- u Tee IMPORT Grossrösterei G. Henauer» an der Schönleinstrasse 13, anstelle der heutigen Freiestrassse und der Sportanlage. Im Hintergrund die ‹Calatrava-Bibliothek› und der Uni-Turm.


«Schuhhandlung» (Zürichbergstrasse 13, von vor 1812; heute Lebensmittel & Take Away Freiestrasse 14) und «Fremden-Pension Plattenhof» (Zürichbergstrasse 15, von 1861; lange Altersheim Freiestrasse 11, heute Studierenden-Wohnunterkünfte der Charles E. Blatter Stiftung) 1909 und 2019. Im Hintergrund rechts das Schwesternhochhaus.


Zürichbergstrasse 17 und 19 (heute 23 und Plattenstrasse 26) 1912 und 2019: damals «Kegel-Bahn», «Cafe Restaurant Niess» und «Andr. Jehle Coiffeur» sowie das Wohn-/Geschäftshaus von 1877 mit «Hotel & Pension Phönix»; heute Wohn-/Geschäftshaus von 1912 sowie Hotel Plattenhof und Restaurant Sento.


Blick vom Kirchhügel auf die Platte und die Stadt: Gloriastrasse, halbrunder Hörsaal Anatomie und Hochschulquartier, Türme von Grossmünster, Predigerkirche, St. Peter, Üetliberg


Zürichbergstrasse Ecke Plattenstrasse: Restaurant Oberhof (rechter Rand); Zürichbergstrasse mit Gleisen der Zentralen Zürichbergbahn ZZB Richtung Plattenstrasse; Konsum-Verein Zürich, heute Parkplatz; Hotel Phönix, heute Hotel Plattenhof und Restaurant Sento


Rotkreuzspital 1915 an der Gloriastrasse 16-18, ergänzender Neubau von Pfleghard & Häfeli, rechts Tramhaltestellenmast «Rotkreuz». Auf der links aufsteigenden Moussonstrasse liegen noch die Tramgeleise von 1894, die bis 1919 zum Rank an der Nägelistrasse und zur Spitzkehre weiter oben an der Gloriastrasse 35 führten. Heute ist das Areal von der Careum Stiftung mit Klinkerbauten für Gesundheitsberufe und für Wohnungen bebaut; das Tram befährt seit 1938 nun ausschliesslich noch die Gloriastrasse auf ihrem ganzen Verlauf


Die ehemalige Tram-Spitzkehre am Gloriarank: alte LinienfĂĽhrung ĂĽber die Moussonstrasse


Plattenstrasse Nr. 21 Ecke Zederstrasse, Nr. 19, «Konsum-Verein Zürich»


Zürichbergstrasse mit Blick Richtung Schönleinstrasse: im Erbauungsjahr 1909 die «Neue Kantonsschule» und das Uni-Chemiegebäude Rämistrasse 74-76 am linken Bildrand, im Vordergrund die Zürichbergstrasse mit Tramgleisen der Zentralen Zürichbergbahn ZZB, rechts das Haus Zürichbergstrasse 7


Häldeliweg 10 und 8 (rechts) sowie 3 und 5 heute und vor 100 Jahren


In der Mitte Albert Einsteins Wohnhaus von 1909 bis 1911, Moussonstrasse 10 (damals Nr. 12). Die Kurve im Vordergrund zwischen unterer und oberer Moussonstrasse ist 1900 noch unbebaut; Gustav Gull plant hier aber bereits sein Wohnhaus (1901).


Gulls Wohnhaus Moussonstrasse 15-17 Die Geschichten dazu im Augenöffner #1
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Vorderberg mit Kirche und Schule, bis Toblerplatz

Der Vorderberg Fluntern. Von links nach rechts haben die Jahrhunderte überdauert: das erste Schulgebäude in der heutigen Gemeindehelferei, die Alte Kirche Fluntern, das zweite Schulhaus ab 1837 auf dem Areal des heutigen Schulhauses von 1942, die Neue Kirche Fluntern von 1920, und das Gesellenhaus «Zur Lilie», der Vorderberg mit dem Restaurant. Siehe auch die beiden ‹Augenöffner› #5 über die Schule Fluntern und die Schulgebäude, und #7 über den Vorderberg.


Das dritte Fluntermer Schulhaus von 1874 an der Hochstrasse 96, hoch ĂĽber der Kantstrasse im Vordergrund. Heute blickt man hier von der Gloriastrasse aus auf den Schulhaus-Neubau von 1942.


Hochstrasse am Vorderberg: Reger Autoverkehr vor dem Spritzenhaus von 1868, das später als Polizeiposten diente, danach eine Glaserwerkstatt war; Werbung für ‹Chocolat Kohler›, das Cupspiel FC Zürich – Yverdon im Letzigrund am 22. Februar 1959 (3:1) und weitere Lebensnotwendigkeiten; im Hintergrund die Bauten des Busdepot, ursprünglich die Kraftstation der ‹Zentralen Zürichbergbahn›; am rechten Rand das Gesellenhaus am Vorderberg mit den umgebenden Ökonomiegebäuden. Heute der Turnplatz der Schule über dem Schlund der Tiefgarage, das Betongebirge der Vorderbergarkaden, das Vorderbergrestaurant als umtoste Verkehrsinsel.


Verkehrsinsel Vorderberg mit Alter Kirche Fluntern und Nägelihaus. Anstelle der heutigen Vorderberg-Arkaden bestand 1965 noch das Bus-Depot, die ehemalige Kraftstation der Zentralen Zürichbergbahn. In der Mitte warten die «Huber-Taxis» auf Kundschaft, das vordere ein Opel Senator


Heute Glas-Sammelstelle und Buswartestelle: Am Vorderberg zwischen Kraftstrasse und Keltenstrasse zweigt die steil ansteigende Zürichbergstrasse ab. Seit 1707 stand hier ein Rebbauernhaus mit dem typischen Kellerportal auf Strassenhöhe; bis Ende 1940er Jahre war die Gartenbau-Firma G. Werner in der Zürichbergstrasse 83 ansässig.


Die Trinkhalle an der ZĂĽrichbergstrasse Ecke Keltenstrasse


Die «Hürlimann-Häuser» Zürichbergstrasse 60 (von 1842) und Schneckenmannstrasse 2 (aus den 1770ern) vor und nach der Sanierung und Vorderberg-Umgestaltung in den 1970ern. Im Hintergrund die Häuser Zürichbergstrasse 64 und Bergstrasse 4


Blick von der Bergstrasse auf den Vorderberg, am linken Bildrand die alte Kirche Fluntern, davor die ZĂĽrichbergstrasse. Auf der Bergstrasse beobachten Zeitgenossen den Photographen


Bergstrasse 12 (ehemals Schneckenmannstrasse 10); Villa Schneckenmannstrasse 4


Die Kreuzung der aufsteigenden Schneckenmannstrasse mit der querenden Bergstrasse: das Haus im Vordergrund mit dem «Tailleur K. Meier» wurde im Rahmen der Strassenverbreiterung abgerissen, der dörfliche Brunnen verschwand; vorne rechts das Grundstück Bergstrasse 10 bzw. 12.


Vor der Tramhaltestelle «Kirche Fluntern» am Vorderberg: im Eröffungsjahr 1895 der Zentralen Zürichbergbahn kreuzen sich zwei Tramwagen auf Höhe des Häuschens Gloriastrasse 90 (von 1885), heute als Coiffeurgeschäft genutzt.


Was heute Toblerplatz 5 ist, war 1923 Kueserstrasse 75 am Kueserplatz – wie die Strassenbeschilderung von damals zeigt. Das Ladengeschäft war frisch erbaut worden, letzte Aussenarbeiten werden erledigt, und Tramgleise gibt es noch nicht: das Tram fuhr erst ab 1924 vom Vorderberg zum Zoo hinauf.


Der Toblerplatz 1928: der Brunnen plätschert seit 1915, die Tramgeleise gibts seit 1924, links sind die Häuser Freudenbergstrasse 3 und 4 zu erkennen, dahinter unterdessen abgerissene Wohnhäuser der Jahrhundert-wende. Das Grundstück der künftigen Post ist noch unbebaut (Toblerstrasse 73). 1959 wechselte die Post in den Neubau schräg gegenüber, und die Migros zog ein.


Toblerstrasse 76, ehemals Kueserstrasse 36-38 (siehe unten): Der Neubau von 1959 war als Post- und Wohngebäude konzipiert worden. Doch die Post hat den Posten 2017 aufgegeben.


Toblerplatz-Toblerstrasse: 1 Jahr nach der Neubau-Eröffnung des Ladengeschäft- und Wohnhauses 1959 und heute


Toblerplatz mit Tram Nr. 5: Ende der 1950er Jahre fährt das 5er-Tram, das «Kurbeli» (Tramtyp Ce 4/4), ins Triemli, am linken Bildrand das Postgebäude (1931 bis 1959); 2018 fährt das «Cobra»-Tram (Typ Be 5/6) zum Bahnhof Enge (bzw. bis zur Laubegg), die Migros zog ins frühere Postgebäude


Kueserstrasse 36-38, des Gemeindeschreiber Kuesers Haus, wo Johannes Brahms 1866 den Hauptteil des Deutschen Requiems schrieb – seit 1959 Toblerstrasse 76, vom ursprünglichen Postgebäude ging die Post ab ...
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Hinterberg bis Spyriplatz

Vogelsangweg, heute Spyristrasse; Feldweg statt Hadlaubstrasse. In der linken Bildmitte die erhaltenen Häuser Nr. 26, 28 und 30. Auf der nördlichen Strassenseite, auf Oberstrass-Boden, das erhaltene Enemble aus dem frühen 16. Jahrhundert; heute Ecke Bionstrasse


Der «Spyrihof» des Konsumvereins Zürich von 1930 am Spyriplatz Ecke Toblerstrasse


Untere Spyristrasse: Die Häuser von 1856 und 1862 mit Handwerkern und Schuhmacherei wurden 1960 zugunsten der heutigen Überbauung abgebrochen; seit 1984 mit Kleintierklinik


Spyristrasse 2, Ecke Hochstrasse/Vogelsangstrasse: 1914 noch mit «Metzgerei P. Ruff»


Spyristrasse 32: bis 1960 noch eine Quartierbeiz mit Gartenwirtschaft, das «Restaurant Spyristübli», jetzt ein Wohnblock


Hadlaubstrasse 36


Das frühere Fluntermer «Restaurant Schlüssel» in den 1910er Jahren an der Hinterbergstrasse 45 gegenüber dem Abgang des Kleinjoggwegs; hier beginnt seit 1931 die Strasse «Im Schilf» mit ihren neuen Wohnbauten (Nr. 3). Mehr zu Geschichte und Namen dieser Strassen und Häuser im «Augenöffner» #15.


Hinterbergstrasse von der Toblerstrasse aus: erhalten sind das alte Ensemble (Nr. 15, 13, 11) hinten an der Gladbachstrasse und im Vordergrund das Weinbauernhaus Nr. 31


Die Kreuzung Hinterbergstasse mit der Toblerstrasse, Richtung Toblerplatz


Das Weinbauernhaus Hinterbergstrasse 31 Die Geschichte dazu im Augenöffner #8


Direkt nach der Eröffnung 1929, und direkt vor der Eröffnung 2018: die ABZ-Wohnsiedlung an der Toblerstrasse


Siriusstrasse 6: 1899 wurde der gesamte «Siriusblock» an der Hochstrasse gebaut – praktisch allein auf weiter Flur. In der Aufnahme von 1910 posiert die stolze Familie und Belegschaft der «Gross- & Fein-Bäckerei» vor dem Ladengeschäft. Heute erinnert an der Strassenfront nichts mehr daran.


Die Fremden-Pension «Sternwarte» der Geschw. Wiesner von 1899 an der Hochstrasse 37, im Jahre 1900. Ohne Erkertürmchen 2019, das Alterspflegeheim des Diakoniewerks Salem. Hier wohnte Alfred Einstein während seines letztes Zürcher Aufenthaltes, bei Frau Berta Merz-Müller.


Das kleine Haus links ist die Hochstrasse 59, rechts ist noch der Vorplatz der Rinderknecht-Häuser zu sehen


Hochstrasse Richtung Häldeliweg-Mündung, links Abgang der Hinterbergstrasse. Rechts die ehemalige Pension Rinderknecht, später Restaurant «Beau-Séjour» Nr. 58


Wohnhaus und Scheune, vor 1812 erbaut, an der Hochstrasse 44 Ecke Schmelzbergstrasse im Jahre 1930; im Hintergrund das Wohnhaus Voltastrasse 57. Heute ein Mehrfamilienhaus.


Die Schmelzbergstrasse von der Hochstrasse Richtung Gladbachstrasse (Nr. 52–59 links, Nr. 50–56 rechts)


Wohnhaus Hochstrasse 15 von vor 1812 mit elegantem Automobil 1930 – wo seit den 1930ern der «Fehrenhof» von Eduard Gull mit drei Mehrfamilienhäusern um eine gemeinsame Grünfläche herum stehen, an der Ecke Hinterbergstrasse.


Heute der Quartiertreff «LOKAL» – bis Ende der 1940er eine Villa mit Garten an der Hochstrasse 47 Ecke Voltastrasse.


Gleich gegenüber vom ‹Fehrenhof› die «Rinderknecht-Häuser» Hochstrasse 56–58, wo Goethe dereinst nächtigte. Nach links das Tobel des früheren Dorfbachs beim Häldeliweg; am rechten Bildrand Haus Hochstrasse 65.


Forsterstrasse 48-50: ehemaliges Forstergut mit Wohn-/Wirtshaus und Stallscheune, ab 1905 Schwesternhaus des Roten Kreuzes; nach Abbruch 1968 moderne Wohnhäuser
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Allmend und Zoo

Zu diesem Quartierbereich siehe auch die beiden ‹Augenöffner› #11 über die diversen ‹Klösterli›, und #4 über die Fluntermer Friedhöfe.
Blick zum Restaurant Morgensonne und zum neuen Zoo-Restaurant, links der Friedhof Fluntern vor der Erweiterung. Heute liegt rechts die ‹Hochschulsportanlage Fluntern› – auf Hottinger Boden! –, Wohnblöcke ersetzten die Morgensonne


Allmend Fluntern aus Walter Mittelholzers Cockpit 1930: Die drei «Klösterli-Bauten» (rechts hinten das «Alte Klösterli», rechts vorne das ehemalige «Neue Klösterli», links in der Mitte das «Neu-Klösterli») begrenzen das noch leere Strassendreieck, wo 1937 die Wohnsiedlung «Im Klösterli» entsteht; hinten der im Vorjahr 1929 eröffnete Zoo Zürich. Die mannshohen Wälle auf der Wiese im Vordergrund sollen Querschläger auf dem Schiessplatz Fluntern abfangen


«Weinwirtschaft - Zum Alten Klösterli» 1895 neben/auf dem Gelände des mittelalterlichen Klosters St. Martin auf der Geländeschwelle zum Glatttal. Heute das Restaurant «Altes Klösterli» neben dem Gebäude des Kaeng Krachan Elefantenparks im Zoo.


«Wirtschaft zum neuen Klösterli»: heute lassen es sich die Fledermäuse gut gehen hier. Der Zoo betreibt das Informations- und Ausbildungszentrums «Fledermaus-Welt» mit der Stiftung Fledermausschutz und dem Zürcher Tierschutz.

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Alles auf einen Blick

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AGENDA NĂ„CHSTE ANLĂ„SSE
• Wümmetfest Fluntern 2020 (am Erntedankfesttag): SO 27.9., 11–13 Uhr, Terrasse vor der Grossen Kirche Fluntern. Flyer (pdf)
• GV Quartierverein Fluntern: Donnerstag, 1. Oktober 19.00 Uhr (Türöffnung 18.30), Grosse Kirche Fluntern. Bitte anmelden. >>.
• BaustellenINFO: Vorübergehende Sperrung Gloriastr. talwärts, Verkehrsumleitung über Berg- bzw. Zürichbergstr. >>
• VBZ-Baumassnahmen am ETH-Tram-Gleisdreieck
• Gemeinsam gegen die Corona-Folgen!
• Kalender von ‹Fluntermer›
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MITGLIEDERVERGĂśNSTIGUNGEN
• «klang» im Zürichberg:
3 Konzerte Hotel Zürichberg mit je 25 % Rabatt (30 statt 40 CHF) & Begrüssungsgetränk für Mitglieder Quartierverein Fluntern im Vorverkauf (www.klang.ch od. Tel. 044 252 00 12); bitte angeben: «QVF25». Flyer (pdf).
– SO 4.10. 17.00 h, «Romantische Reise I». Programm (Link)
– SO 25.10. 17.00 h, «Romantische Entdeckungen». Programm (Link)
– SO 29.11. 17.00 h, «Romantische Reise II». Programm (Link)
• Info für Firmen/Veranstalter zu Vergünstigungsangeboten an die Mitglieder: pdf
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AKTUELLE THEMEN
• Ein Rebberg für Fluntern
• Neuer Postomat unter den Vorderberg-Arkaden in Betrieb
• Ein Rebberg in Fluntern für Jung und Alt in Fluntern
• Verkehrsthemen: Velostreifen und Tramstop Voltastrasse im 2020 neu gebaut, Vorderberg-Zwischenstand
• Der Vorderberg – ein Quartierplatz, ein gleichberechtigter Stadtraum für alle Verkehrsteilnehmer
• Zum geplanten Sporthallen-Provisorium Gloriastrasse 32
• Unsere ‹Fluntermer›-Seite September 2020
• Inforaum HGZZ ab 8.6. neu hinter der Schönleinstr. (Rämistr. 78, MO–FR 8–18)
• Zum Lesen und Schmöckern:
100 Jahre Neue Kirche Fluntern. – Geschichten, Bilder, Kurioses, die Ausstellung zum 100jährigen der Kirche Fluntern!
• 3 PS für die Kirchen-Orgel
• Neujahrsapéro 2020: Impressionen
• Fluntern 1827 im Lexikon und 1812 auf der Karte
• aus der Info-Veranstaltung ETH-Entwicklung vom 30.1.2020
• Hochschulgebiet – Berthold
• ‹Augenöffner›-Serie «Das Fluntern von 1893»: Bestellen der Druckausgabe für 30 CHF (Mitgliederpreis) mit Angabe der Postadresse unter kaeser@zuerich-fluntern.ch.
• Publikation Kantonsspital & Kultur: illustrierte Geschichte des Spitals in Fluntern: Bestellen der Druckausgabe für 30 CHF (Mitgliederpreis) mit Angabe der Postadresse unter kaeser@zuerich-fluntern.ch.
Neu: «Geschichte des Universitätsspitals Zürich» (2020)
• Quartierbrief 2019/2020
• Fluntern-Daten der städt. Bevölkerungsbefragung; Unzufriedenheit mit der Postversorgung
• www.flunternerzaehlt.ch Neue Geschichte(n) und als Mobil-Version
• ‹Augenöffner›-Serie «Das Fluntern von 1893»: Bestellen der Druckausgabe für 30 CHF mit Angabe der Postadresse unter kaeser@zuerich-fluntern.ch.
• Philipp Schwartz (1894–1977): Gedenktafel und Fluntermer Ehrengrab
• Galerien Fluntern einst & jetzt: über 60 Quartier-Ansichten
• Baum-Veteranen in Flunterns ‹Platte› und Hochschulgebiet
• multipleJoyce: James Joyce in Zürich, und Bezüge zu Fluntern
• GV/Jahresversammlung 2019 vom 18.6.2019 im Zoo Zürich. (Dokumente: Link)
• Toblerplatz

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ABC – STICHWORTE
(alphabet. Reihung folgt)
• Unser Flyer zur Bedeutung und Leistung der Quartiervereine

• «Wir werden überprüft»
• Führung ETH Hönggerberg 8.5.2019
• Neujahrsapéro 6.2.2019
• «Fluntern.Frauen»: die Bildrätselserie 2019 vom ‹Augenöffner›
• Der AdventsRätselKalender 2018 online und als pdf
• Fluntermer Karten zu den Augenöffner-Bildrätsel-Serien «Das Fluntern von 1893» und «Die Fluntermer Wappen im Zürcher Stadtbild»
• Jubiläumsjahr 2018
125 Jahre Quartier Fluntern –
120 Jahre Quartierverein!
• Quartierzeitung ‹Fluntermer›
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«Fluntern erzählt»

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Was war, wie es war und wie es heute ist in Fluntern – über das Werden und den Wandel des Quartiers berichtet das elektronische Bilder- und Lesebuch "Fluntern erzählt". Anschaulich und mit vielen Bildern.

Möchten Sie das Projekt unterstützen? – Martin Kreutzberg, Hochstr. 99, 8044 Zürich, IBAN:
CH04 0070 0110 0015 5923 2,
Kt.Nr.: 80-151-4

 
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