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Zur Geschichte der Friedhöfe von FlunternFriedhof auf der ‹Platte›, auf der ‹Allmend›, Spitalfriedhöfe von Zürich
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Führung «Entdeckungen im Friedhof Fluntern: Baumbestand und Friedhofpflege» |
Gedenkfeier fĂĽr die auf dem frĂĽheren Spitalfriedhof Gloriastrasse Bestatteten
Vom Donnerstag 18. April 2024 auf dem Friedhof SihlfeldAus dem Quartier, von Seiten Universitätsspital und Bauherrschaft, Kantonsarchäologie Zürich, Bestattungsamt Stadt Zürich sowie Spital-Seelsorge, nahmen zahlreiche Interessierte teil am Gedenkanlass auf dem Friedhof Sihlfeld, wo das Gedenkfeld mit einer oekumenischen Gedenkfeier (Bernd Siemes und Susanna Meyer-Kunz) eröffnet wurde. Trompetenmusik (Werner Eberle) ertönte zu Beginn, in der Friedhofkapelle folgten, umrahmt vom Orgelspiel von Alex Hug, die Beiträge zum historischen Rahmen des Spitalfriedhofs an der Gloriastrasse (Lorenzo Käser) und die Darstellung der archäologischen Grabungen und ersten Erkenntnisse (Timea Remsey). Gabriela Senti als Mitglied der Spitaldirektion USZ begrüsste zum Anlass und verabschiedete die Anwesenden. • Impressionen (pdf). • Zum Thema: «Der Spitalfriedhof des Kantonsspitals an der Gloriastrasse. Zur Geschichte der Spitalfriedhöfe in Zürich» (Publikation Quartierverein/L. Käser) ( pdf). • Webseite Friedhof Forum Stadt Zürich ( Link). • Einladungsflyer Quartierverein Fluntern (pdf). |
Einmalige Besuchsmöglichkeit im Grabungsfeld alter Spitalfriedhof GloriastrasseSA 11.11.2023 – Kantonsarchäologischer DienstDas Universitätsspital Zürich USZ und der zuständige Archäologische Dienst Kanton Zürich ermöglichen am Samstag 11. November 2023 für eine beschränkte Teilnehmerzahl den Besuch des grossen Grabungsfelds an der Gloriastrasse, wo im ehemaligen Spitalfriedhof aktuell hunderte von Gräbern untersucht und geborgen werden. • Anmeldung für Kurzentschlossene (Link Kantonsarchäologie) • «Fenster in die Vergangenheit»: Weitere Informationen des USZ (Link USZ) • Über die Friedhöfe von Fluntern (Link Quartierverein Fluntern) |
Archäologische Erkenntnisse zum alten Spitalfriedhof Gloriastrasse25.10.2023 – Das Universitätsspital Zürich USZ berichtet über die Fortschritte und Erkenntnisse im archäologischen Grabungsfeld des früheren Spitalfriedhofs an der Gloriastrasse, wo aktuell die Bauarbeiten für die USZ-Neubauten stattfinden. Der Artikel «Fenster in die Vergangenheit» als Link oder als pdf. |
«Tag des Friedhofs» – Sonntag 17. September 2023
Auf dem Friedhof Fluntern: Ausstellung, thematische Friedhof-Führungen, Talk-Gäste• Programm-Flyer Quartierverein (pdf) • Programm des Friedhof Forum Stadt Zürich: Link, pdf• Impressionen unten. |
Ausstellungstafeln zur Geschichte der Friedhöfe in Fluntern(1) Gemeindefriedhof auf der ‹Platte› (2) Die Spitalfriedhöfe von Zürich (3) Friedhof Fluntern auf der Allmend Als pdf:  |
«Lebenswerke fürs Leben» – Führung im Friedhof FlunternFührung «Lebenswerke fürs Leben», die zu den Grabstätten von 10 Persönlichkeiten leitet, die mit ihrer Arbeit das Leben ihrer Mitmenschen und der folgenden Generationen verbessert, lebenswerter und gerechter gemacht haben. Handout: pdf. |
Weitere Publikationen zum ThemaDer Spitalfriedhof des Kantonsspitals an der Gloriastrasse. Zur Geschichte der Spitalfriedhöfe in Zürich. 2021/2024 ( pdf) [Medienbericht über die archäologischen Grabungen 2023 >] «Illustrierte Geschichte des Züricher Cantonsspitals und der medizinischen Poliklinik. Nebst medizinischen, topographischen und kulturellen Nebenwirkungen.»Eine Publikation des Quartiervereins Fluntern, von Lorenzo Käser (2019). ( pdf) «Illustrierte Spitalgeschichte des Zürcher Universitätsspitals und der medizinischen Poliklinik – nebst medizinischen, topografischen und kulturellen Nebenwirkungen» Überarbeiteter erweiterter Nachdruck 2020 in der med. Fachzeitschrift «Praxis», Hogrefe Verlag, 11/2020, von Lorenzo Käser. ( pdf) Augenöffner #25: Die Irin Nora Joyce Barnacle, lebenslange Begleiterin des Dubliner Schriftstellers James Joyce, lebte mit ihm an zahlreichen Orten in Zürich, auch in Fluntern; beide sind auf dem Friedhof Fluntern begraben. Augenöffner #21: Die vormalige Zürcher Jus-Studentin und Frauenrechtlerin Anita Augspurg (1857–1943) war im Mai vor genau 100 Jahren federführend beim ersten Weltkongress der «Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit» in Zürich; sie ist auf dem Friedhof Fluntern begraben. Augenöffner #20: Die deutsche Schauspielerin Therese Giehse (1898–1975) wohnte in der Plattenstrasse 3, spielte im politischen Kabarett «Die Pfeffermühle», stand in den Uraufführungen von Bert Brecht und Friedrich Dürrenmatts auf der Pfauen-Bühne des Schauspielhauses Zürich; sie ist auf dem Friedhof Fluntern begraben. Augenöffner #11: Die Klösterlis und die Fluntermer Allmend. Augenöffner #4: Flunterns Friedhöfe und der Ursprung von «Fluntern». Augenöffner #36: Der Fohlen-Brunnen am Vorderberg, von Werner Friedrich Kunz (1896-1981). ‹Augenöffners› Fluntermer Spaziergang «Unterwegs zu Medizingeschichte & Kultur im Quartier»: Link |
Impressionen vom «Tag des Friedhofs»
«Lebenswerke fürs Leben» – Führung im Friedhof Fluntern. Foto © Friedhof Forum ( >) Galerie von Ruedi Huber, Fluntern, als pdf |
Lorenzo Käser, Quartierverein Fluntern. Mail |
Schülergärten Fluntern: Tradition – bald wieder Zukunft?
Früher: Vor genau 111 Jahren wurde dieser Tage, am 27. August 1911, der erste Schülergarten in Zürich eröffnet. Dass dies in Fluntern geschah, mag uns als bescheidenen Quartierbewohnern selbstverständlich vorkommen – ungewohnter ist jedoch der Ort: die Stadt Zürich entschied sich 1911 für den früheren Friedhof Fluntern auf der Platte. Mehr zu den Friedhöfen Flunterns im ‹Augenöffner›-Artikel #04 (Juni 2017). • 1787 war auf der Platte ein eigener Friedhof angelegt worden, an der Kreuzung Platten-/Gloriastrasse, wo heute das Schwesternhochhaus steht. Der Friedhof hatte mit 1683 m² die Fläche von zwei Tennisfeldern und wurde nach 100 Jahren 1886 bereits wieder geschlossen. Für die unterdessen rund dreieinhalbtausend Fluntermer wurde 1887 der neue Friedhof auf der Allmend Fluntern eröffnet, heute zwischen der Tramendstation Zoo und dem Zoo gelegen. Den alten Friedhof verkaufte die damals noch selbständige Gemeinde für 70000 Franken an die Stadt Zürich (diesen Betrag konnte Fluntern dann für den Bau der neuen Kirche von Moser und Curjel gut gebrauchen). • 1907 wurde der Friedhof entwidmet, und 1911 hier richtete die Stadt eben den ersten Schülergarten Zürichs ein. • Ab 1929 nutzte der Bildhauer Werner Friedrich Kunz (1896–1981) das Abdankungsgebäude als Atelier. Von ihm kennen wir vor allem den Fohlen-Brunnen von 1935 am Vorderberg (Ecke Kraftstrasse/Gladbachstrasse). ‹Augenöffner›-Artikel #36 (Dez. 2020/Jan. 2021). • 1937 wurde beim Bau der unteren Gloriastrasse die Freiestrasse durchgezogen, 1958 dann das Schwestenhochhaus erbaut. Gründer und Initiator der Schülergärten war Gottfried Bosshard, Pfarrer am Prediger und städtischer Waisenrat (und später Zunftmeister zur Schmiden); er wollte vor allem für die Kinder der Arbeiterfamilien eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, sie vor der Gasse bewahren, und noch einen Gemüse-Zustupf für den eigenen Haushalt bieten. Künftig: Neben den aktuell 23 Schülergärten in Zürich könnte ein weiterer dazu kommen: wiederum in Fluntern, nun aber neben dem Sirius-Schulhaus-Neubau, z.B. auf der Nordseite bei den Wohnäusern. Zumindest gibt es viel Sympathie dafür – Gemeinderat und Stadtrat haben ein Postulat für mehr Schülergärten positiv aufgenommen (Gemeinderat-Postulat 2020/498 von Isabel Garcia (GLP) und Sebastian Vogel (FDP) vom 11.11.2020: Überweisung an Stadtrat mit 110:0 Stimmen!). |
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